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Met-Hämoglobin (Met-Hb)

Bezeichnung Met-Hämoglobin (Met-Hb)
Probenmaterial 1 ml EDTA-Blut
Abnahmehinweise Wir empfehlen die Abnahme von einem zusätzlichen Röhrchen.
Durchführungshinweise falsch niedrige Werte durch Stehen > 5 h, nach Hämolyse,
Halbwertszeit ca. 45 h,
Leukozytose, Hyperlipoproteinämie, Bilirubinämie stören, falsch hohe Werte,
Substanzen/Medikamente die eine Methämoglobinämie verursachen können: Natriumnitrit, Nitroglycerin, Amylnitrate, Sulfonamide, Pyridine, Primaquin, Benzocain, Lidocain, Procain;
Cave: Säuglings-Methämoglobinämie nach nitrathaltigem Wasser
Klinische Indikationen Verdacht auf hereditäre Met-Hämoglobinämie, toxisch-hämolytische Anämie
Methode Photometrie
Referenzbereiche 0,2-1,4 %,
Symptome:
asymptomatisch: < 15 %,
Kopfschmerz, Benommenheit, Cyanose: 15-20 %,
Übelkeit, Cyanose: 20-45 %,
schwere Cyanose, Anfälle, Konfusion: 45-70 %,
letal: > 70 %
Bemerkungen Untersuchung wird z. Zt. in einem Auftragslabor durchgeführt